Nicht immer ist eine aufwändige Radonsanierung nötig.
Auch bei sehr hohen Radonkonzentrationen kann der Weg unter den Grenzwert von 300 Bq/m3 unkompliziert angegangen werden.

Bei unserem Projekt wurden bei der Analyse (Kurzzeitmessung und Sniffen im Unterdruck) Radonwerte von 15’000 Bq/m3 und mehr gemessen. Wichtig ist es hierbei die Eintrittsstellen zu orten und die Verteilung (u.A. den Kamineffekt) zu Analysieren.

Nach der Analyse wurde ein mehrstufiges Sanierunskonzept erstellt.
Stufe eins:
Örtlicher Ausbau vom Unterlagsboden, Abdichtung der Leitungsdurchdringungen – Einführungen, Ersatz Unterlagsboden, zweit Abdichtung.

Nach den ausgeführten Arbeiten wird mit Kurzzeitmessgeräten die Situation 2-3 Wochen lang beobachtet und dann neu beurteilt.

Die Radonwerte lagen nun zwischen 50 und 200 Bq/m3. Auf weitere Massnahmen wie Radonsauger kann im Moment verzichtet werden.

Wichtig ist nun die Anerkannte Radonmessung 90 Tage in der folgenden Heizperiode um die Massnahmen als erfolgreich zu belegen.