Mauerwerk

Risse sind Kennzeichen von Mängeln und Schäden. Diese beruhen auf Formveränderungen des Mauerwerks – Schwinden, Quellen, Wärmedehnung durch Abkühlen und Erwärmen und Kriechen: Vorgänge, die bei der Ausführung nicht ausreichend berücksichtigt wurden. Die normalen Formveränderungen werden behindert durch unsachgemässe Verbindung der Bauteile. Zug-, Scher- und Schubspannungen, die im Vergleich zur Druckfestigkeit gering sind, führen zu unkontrollierten Bewegungen und damit zu Rissen.

Da Rissbildungen auch als Vorankündigung eines Bauteilversagens auftreten können, sollte ein Bausachverständiger hinzugezogen werden, der die Schadensursache ermittelt. Das Untersuchungsergebnis hat entscheidenden Einfluss auf die Sofortmassnahmen und die Instandsetzungsplanung. Über entsprechende Lösungen muss im Einzelfall entschieden werden, jeder Fall ist anders.

Rissarten
im wesentlichen unterscheiden wir folgende Rissarten:

  • Setzungsrisse
  • Statische Risse
  • Putzrisse
  • Mauerwerkrisse